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Tierhalterhaftpflicht

Tierhalterhaftpflicht
Alexandra H. / pixelio.de
  • Versicherungsvergleich günstiger Tarife für Pferde und Hunde
  • Schutz vor den finanziellen Folgen von Personen-, Sach- und Vermögensschäden
  • Versicherungsschutz auch für Mietsachschäden
  • Sonderleistungen für Fohlen und Welpen
  • Vertrag bequem online abschließen und sparen

Tierhalterhaftpflicht

Per Gesetz ist man verpflichtet für Schäden aufzukommen, die das eigene Tier verursacht. Die normale Haftpflichtversicherung springt nur bei Schäden durch Kleintiere wie Katzen, Vögel oder Nagetiere ein. Eine Tierhalterhaftpflicht ist daher für die Besitzer größerer Tiere - zum Beispiel von Hunden oder Pferden - ein Muss.

Die private Haftpflichtversicherung springt nur ein, wenn der Schaden durch ein kleineres Tier verursacht wird. Wer einen Hund, ein Pferd oder ein anderes großes Tier besitzt, benötigt eine Tierhalterhaftpflichtversicherung. Dabei ist man nicht nur selbst geschützt, sondern auch alle weiteren Personen, die Umgang mit dem Tier haben.

Tierhalter unterliegen ganz besonders umfassenden Haftungsbestimmungen. Der Gesetzgeber spricht hier von Gefährdungshaftung. Das heißt, auch wenn das Tier ganz ohne das eigene Zutun einen Schaden verursacht, ist man zur Leistung von Schadensersatz verpflichtet.

Wenn sich also der eigene Hund bei einem Spaziergang losreißt oder das Pferd mal scheut, ist man für die Erstattung aller Sach- und Personenschäden, inklusive der Behandlungskosten und des eventuellen Verdienstausfalls des Geschädigten, voll in der Pflicht. Das übersteigt nicht selten die finanziellen Möglichkeiten des Tierhalters. So können beispielsweise Schäden, die ein aus der Koppel ausgebrochenes Pferd verursachen kann, in die Millionenhöhe gehen.

Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung schützt vor diesem unkalkulierbaren Risiko. Daher raten auch Verbraucherschützer, wie die Stiftung Warentest, zu dieser Form des Versicherungsschutzes.

Beim Abschluss einer Hundehaftpflicht oder Pferdeversicherung sollte man nicht nur auf die Grundleistungen achten, sondern sich auch nach den Sonderleistungen erkundigen. Einige Tarife bieten beispielsweise die kostenlose Mitversicherung von Jungtieren an, wenn man einen Versicherungsschutz für das Muttertier abschließt. Zudem sollte man immer darauf achten, dass die Deckungssumme hoch genug ist, um alle eventuellen Kosten abzudecken.