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Gesetzliche Krankenkassen

Gesetzliche Krankenkassen
Benjamin Thorn / pixelio.de
  • Einheitlicher Beitragssatz
  • individuelle Zusatzleistungen durch die Krankenkassen
  • finanzielle Vorteile durch Prämienprogramme
  • Sonderkündigungsrecht bei Zusatzbeiträgen
  • bequem und einfach online vergleichen

Gesetzliche
Krankenversicherung

96 Prozent der Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung sind vom Gesetzgeber festgelegt. Zudem gilt seit 2009 ein einheitlicher Beitragssatz von derzeit 15,5 %. Dennoch gibt es wichtige Leistungen, die nur von einigen Krankenkassen erbracht werden. Außerdem können sich Mitglieder durch Bonusprogramme bei manchen Krankenkassen finanzielle Vorteile sichern. Wechseln kann sich also auf jeden Fall lohnen.

Die Gesetzliche Krankenversicherung
Welche Leistungen die gesetzlichen Krankenkassen anbieten müssen, ist in großen Teilen gesetzlich geregelt. Zu den Pflichtleistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zählen zum Beispiel die Kostenübernahme für Haus- / Facharztbehandlungen und notwendige Krankenhausaufenthalte sowie die Grundversorgung beim Zahnarzt. Seit der Gesundheitsreform 2009 besteht für die Gesetzlichen Krankenkassen allerdings auch die Möglichkeit, durch Zusatzleistungen bei den Kunden zu punkten. Diesbezüglich gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Kassen. Zu den Zusatzleistungen können beispielsweise Haushaltshilfen im Krankheitsfall, Kostenübernahme bei alternativmedizinischen Behandlungen, Kostenerstattung für Gesundheits- und Präventivkurse, Professionelle Zahnreinigungen oder auch kostenlose medizinische Hotlines zählen.

Zudem bieten einige gesetzliche Krankenkassen Bonusprogramme für ihre Mitglieder an. So können etwa durch Präventivuntersuchungen, Nachweis des Nichtraucherstatus, Einhaltung aller Schutzimpfungen, Einhaltung des Normalgewichts oder Mitgliedschaft im Sportverein Bonuspunkte gesammelt werden, die man sich dann in Form von Geld- oder Sachprämien sich auszahlen lassen kann. Bis zu 600 Euro werden von den Krankenkassen im Jahr in bar ausgezahlt, Sachprämien können diesen Wert sogar noch übersteigen.

Eine der lästigen Neuerungen der Gesundheitsreform war, dass sie den Krankenkassen ermöglichte, Zusatzbeiträge in beliebiger Höhe und unabhängig vom Einkommen zu erheben. Auch wenn es seit Ende 2012 keine Krankenkasse mehr gibt, die Zusatzbeiträge erhebt (Stand April 2013), steht dieses Instrument nach wie vor im Raum. Sollten in Zukunft wieder einige Kassen Zusatzbeiträge einführen, kann man von seinem Recht auf Sonderkündigung Gebrauch zu machen. Allgemein gilt bei der Gesetzlichen Krankenversicherung eine Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Ende des Kalendermonats. Danach muss das Mitglied allerdings mindestens 18 Monate bei der neuen Kasse verbleiben. Diese Regelung ist aufgehoben, wenn eine Kasse einen Zusatzbeitrag erhebt. Hier kann in allen Fällen zum übernächsten Kalendermonat gekündigt werden – Zusatzbeiträge muss man in den verbleibenden zwei Monaten übrigens nicht zahlen.

Mit unserem Krankenkassen-Vergleich helfen wir Ihnen, die für Sie passende Kasse zu finden.